Warum Ökonomen mit ihren Prognosen oft daneben liegen

Ein Grund, dass Ökonomen momentan einen schlechten Ruf haben, ist, dass ihre Prognosen so häufig falsch sind. In meinem Buch erwähne ich diese Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), bei der zwei Forscher die Wachstumsprognosen von großen Forschungsinstituten mit der Wirklichkeit verglichen haben. Das Ergebnis: Im Durchschnitt verschätzten sich die Ökonomen in den Forschungsabteilungen um 50 Prozent. Ein sehr peinliches Ergebnis. Vor allem, weil die Prognosen in anderen Wissenschaften in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden sind. Meteorologen können das Wetter der kommenden Tage inzwischen sehr zuverlässig voraussagen und auch Wahlumfragen sind inzwischen sehr genau. Warum also tun sich Ökonomen noch immer so schwer mit dem Blick in die Zukunft?

Auf dem sehr empfehlenswerten Wirtschaftsblog „Blick Log“ von Dirk Elsner hat Gastautor Karl-Heinz Thielmann dazu eine interessante Analyse geschrieben. (Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2) Thielmann beschreibt mehrere Gründe, warum ökonomische Prognosen oft nicht zutreffen, etwa die Datenqualität. Besonders wichtig finde ich aber diese Passage:

Die meisten Wirtschaftsprognosen beziehen sich auf einen Zeitraum der nächsten 1-2 Jahre, sind also mittelfristig ausgerichtet. Dummerweise ist genau dies der am schwierigsten zu prognostizierende Zeitraum. Denn die Wirtschaft folgt komplexen und evolutionären Prozessen.

Hierbei bewegt sie sich in Trends. Kurzfristige Trends sind oft noch relativ einfach prognostizierbar, weil sie zumeist bestehende Entwicklungen fortschreiben oder saisonalen Zyklen folgen. Das Problem bei kurzfristigen Prognosen ist oft mehr die Qualität und Aktualität der Daten, die für die Vorhersage verwendet werden, als die Bestimmung des Trends.

Mittelfristige Trends sind praktisch nicht bestimmbar. Dies hängt damit zusammen, dass es in komplexen Systemen wie der Wirtschaft nach einer gewissen Zeit immer wieder zu überraschenden Entwicklungen kommt, sei es aufgrund von Innovationen, konjunkturellen Faktoren, politischen Ereignissen etc. Dieses Phänomen wird als „Emergenz“ bezeichnet und beschreibt die spontane Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente.

Langfristige ökonomische Entwicklungen hingegen sind wiederum einfacher zu beschreiben, weil sie durch sog. Megatrends bestimmt sind. Sie gehorchen strukturellen Einflussfaktoren wie Demografie, Bildung oder Produktivitätswachstum. Mittelfristige Schwankungen gleichen sich wieder aus und haben daher auf eine Langfristprognose nur sehr geringen Einfluss.

Während Meteorologen es sich inzwischen angewöhnt haben, nur noch Prognosen für einen sehr kurzen Zeitraum zu veröffentlichen, den sie mit ihren Modellen relativ gut vorhersagen können, haben sich Ökonomen und Finanzanalysten sehr stark auf die mittelfristige Vorhersage fixiert, obwohl gerade diese besonders schwierig ist. Zum einen hängt dies natürlich mit der Nachfrage der Öffentlichkeit zusammen, die vor allem mittelfristige Prognosen wünscht. Zum anderen herrscht aber meiner Ansicht nach insbesondere bei vielen Makroökonomen nach wie vor eine großes Unverständnis hinsichtlich der Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge. Sie überschätzen daher systematisch die Leistungsfähigkeit ihrer Modelle. Wenn es gerade an wirtschaftlichen Wendepunkten zu gravierenden Fehlprognosen kommt, sollte dies an sich keinen verwundern.

Ich sehe das ähnlich: Mittelfristige Prognosen sind der Wirtschaftswissenschaft einfach unheimlich komplex. Wenn man diese Komplexität berücksichtig, ist es schon fast überraschend, wie viele Prognosen am Ende doch zutreffen. Trotzdem müssen ökonomische Prognosen besser werden, denn Politiker, Unternehmen und Börsenhändler verlassen sich auf sie und damit beeinflussen sie am Ende das Leben vieler Menschen. Die Prognosen von Ökonomen sollte dazu vor allem stärker hinterfragt werden, um herauszufinden, welche auf fundierten Daten und plausiblen Modellen beruhen und welche einfach aus dem Hut gezaubert werden. Das ist ein großes Problem der Ökonomik und der medialen Wahrnehmung von Wirtschaftswissenschaftlern: Oft wird vor allem über den geschrieben, der die spektakulärste Prognose abgibt und nicht über den, der das beste Modell im Rücken hat. Ein gutes Beispiel ist Nouriel Roubini und seine ständigen Untergangsszenarien, die meistens zum Glück nicht zutreffen.

Außerdem sollten Ökonomen nicht mehr nur auf ökonomische Variablen schauen, wenn sie einen Blick in die Zukunft werden, sondern auch politische Entscheidungsszenarien einbeziehen. Ich habe darüber im vergangenen Jahr für ZEIT Online geschrieben. Dadurch wird es zwar erstmal noch komplizierter, Entwicklungen vorherzusagen. Doch wenn man sich gleichzeitig davon verabschiedet, Punktprognosen abzugeben („die Wirtschaft wird um 1,25 Prozent wachsen“) und stattdessen Bandbreiten angibt („zwischen einem und zwei Prozent“) können ökonomische Prognosen ehrlicher und damit glaubwürdiger werden. Zusätzlich sollte man auch den Schätzfehler bei Prognosen angeben.

Dem Ruf der Ökonomik würde das alles sehr gut tun.

Gefährlicher Dünger

Düngemittel haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Leben gerettet. Durch den Einsatz der häufig auf Stickstoff basierenden Wachstumsmittel für Pflanzen konnten Entwicklungs- und Schwellenländer wie Indien und China deutlich mehr Nahrungsmittel produzieren. Seit den 1960er Jahren ist die Produktion von Grundnahrungsmitteln wie Reis und Weizen enorm gestiegen und weniger Menschen mussten hungern. Viele Regierungen subventionieren den Einsatz von Dünger daher bis heute. Doch die Düngung hat eine gefährliche Schattenseite, wie die zwei Ökonominnen Elizabeth Brainerd und Nidhiya Menon in einer neuen Studie zeigen, die in der aktuellen Ausgabe des Journal of Development Economics erschienen ist.

Die beiden Forscherinnen haben für mehrere Regionen in Indien die Ergebnisse des Demogaphic and Heath Surveys, einer großangelegten Haushaltsbefragung, mit den Statistiken über den Einsatz von Düngemitteln verglichen. Sie wollten herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Düngen der Felder und dem Gesundheitszustand von Kindern gibt. Um einen solchen Zusammenhang möglichst sicher nachzuweisen, nutzten die Ökonominnen aus, dass im Norden Indiens meistens Weizen angebaut wird, während die Bauern im Süden vor allem Reis züchten. Weizen ist eine Winterfrucht, die im November ausgesät wird. Reis hingegen ist eine Sommerfrucht, die von Juni bis Oktober wächst. Dieser Unterschied half den Ökonominnen bei ihrer Studie entscheidend weiter, denn Weizen-Felder werden daher im Winter gedüngt, während Reisbauern im Sommer die stickstoffhaltigen Düngemittel auf ihre Felder streuen. Brainerd und Menon konnten also nicht nur untersuchen, ob es im Laufe der Jahrzehnte als in Indien immer mehr Düngemittel eingesetzt wurden, öfter zu Todesfällen unter Kindern kam, sondern auch beobachten, ob es im Norden während der Wintermonate und im Süden während des Sommers einen solchen Effekt gab.

Ihre Ergebnisse sind beunruhigend: Der Einsatz von Düngemitteln lässt nicht nur die Zahl der Kinder, die in den ersten Tagen nach der Geburt sterben, deutlich steigen. Kinder, die in Regionen leben, in denen stark gedüngt wird, sind häufig auch zu klein und zu leicht für ihr Alter. Und dass, obwohl die Bauern durch den Einsatz Dünger mehr Nahrungsmittel produzieren konnten und ihre Kinder eigentlich besser ernähren konnten.

Die Studie „Seasonal Effects of Water Quality: The Hidden Costs of the Green Revolution to Infant and Child Health in India“ kann man hier herunterladen.

Ökonomische Experimente

Zufallsgestützte Experimente sind in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Werkzeuge für Ökonomen geworden. Vor allem Entwicklungsökonomen haben mit den an Medikamententests angelehnten Feldexperimenten viele wichtige Erkenntnisse gewonnen. In meinem Buch beschreibe ich mehrere dieser Experimente, unter anderem in Indien, Nigeria und Indonesien. Der Economist hat in dieser Woche ein sehr lesenswertes Stück zur Geschichte der ökonomischen Experimente: http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21591573-once-treated-scorn-randomised-control-trials-are-coming-age-random-harvest?frsc=dg%7Ca

Wie eine Handvoll Dollar das Leben von Mädchen in Malawi verändert

Vier Ökonomen aus Neuseeland, Italien und Malawi haben vor kurzem eine spannende Studie veröffentlicht, die einigen Entwicklungshelfern nicht gefallen wird. Die Forscher haben sich angeschaut, wie das Hilfsprogramm „Zomba Cash Transfer“ in Malawi das Leben von jungen Frauen verändert hat. Über zwei lange verteilten die Organisatoren des Hilfsprogramms an mehrere hundert Frauen im Alter von 13 bis 22 Jahren kleine Geldbeträge. Die Geldgeschenke waren nur an eine Bedingung geknüpft: Die jungen Frauen mussten regelmäßig zur Schule gehen. Weil ein Zufallsmechanismus entschied, wer bei dem Programm mitmachen durfte, konnten die Ökonomen um den Weltbank-Ökonomen Berk Özler exakt untersuchen, wie die Geldgeschenke das Leben der Mädchen verändert hatten. Sie verglichen einfach Mädchen, die für die das Programm ausgelost wurden, mit solchen, die leer ausgegangen waren.

Die Geldbeträge, die meistens zwischen zwei und zehn Dollar im Monat lagen, hatten einen überraschend starken Effekt. Mädchen, die bei dem Programm mitmachten, schnitten nicht nur besser bei Schulklausuren ab, sie wurden auch seltener krank, ernährten sich besser und bekamen später ihr erstes Kind. Die Forscher vermuten, dass die kleinen Dollar-Beträge den Mädchen mehr Macht innerhalb ihrer Familie verliehen haben. Die Zahlungen des „Zomba Cash Transfer“-Programms waren auch für die Eltern ein starkes Argument, ihre Kinder zur Schule gehen zu lassen und sie nicht auf der Farm oder im familiären Laden arbeiten zu lassen. Außerdem wurde ein Teil des Geldes direkt an die jungen Frauen ausgezahlt, die dadurch mitentscheiden konnten, für was die Familien Geld ausgibt.

Die Studie der Ökonomen zeigt, dass Geld oft ein überraschend wirksames Mittel der Entwicklungshilfe ist. Das ist eine spannende Aussage, denn durch Geld Anreize zu schaffen, ist in der Entwicklungshilfe häufig verpönt. Die Eltern sollten von sich aus verstehen, dass es gut ist, ihre Kinder zur Schule zu schicken, und das nicht nur tun, weil sie dafür bezahlt werden, heißt es oft. Dieser Ansatz ist zwar grundsätzlich richtig, übersieht allerdings, dass es für die Eltern eben durchaus rational sein kann, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken – jedenfalls, wenn sie nur auf die Gegenwart schauen. Dann lohnt es sich, möglichst viele Familienmitglieder arbeiten zu lassen, weil dadurch das Familieneinkommen steigt. Auf lange Sicht zahlt sich eine Schulausbildung zwar meistens auch finanziell aus, weil die Mädchen später mehr verdienen, aber zukünftige Gewinne oder Kosten werden bei einer Entscheidung in der Gegenwart oft zu wenig berücksichtigt. „Present bias“ nennen das Psychologen und Ökonomen. Gegen diese „present bias“ gibt es zwei Gegenmittel: Aufklärung und Anreize in der Gegenwart. Entweder man rechnet den Familien vor, dass sie in fünf Jahren besser dastehen, wenn sie ihre Töchter zur Schule schicken. Oder man gibt ihnen Geld, damit sich der Schulbesuch schon jetzt lohnt. Auf lange Sicht wäre es natürlich besser, die Armen in Malawi und in anderen Entwicklungsländern durch Aufklärungkampagnen zu überzeugen, dass sich Bildung schon nach wenigen Jahren lohnt. Doch bis Hilfsorganisationen das geschafft haben, können Anreize wie die im „Zomba Cash Transfer“ Programm dafür sorgen, dass schon jetzt mehr Mädchen zur Schule gehen und damit eine Chance haben, der Armut zu entkommen.

Die Studie „Girl Power: Cash Transfers and Adolescent Welfare. Evidence from a Cluster-Randomized Experiment in Malawi“ kann man hier herunterladen.

Die ökonomische Problemlösung

Inzwischen habe ich bereits viele Rückmeldungen zu meinem Buch erhalten und auch der Blog findet immer mehr Leser. Das freut mich sehr. Vor allem freut es mich, dass unter den Lesern bisher viele sind, die sich vorher noch nie mit Wirtschaftswissenschaft beschäftigt haben. In der vergangenen Woche hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Leserin über den Problemlösungsansatz der Ökonomik. Ich halte es für eine große Stärke der Wirtschaftswissenschaft, dass sie versucht, Probleme möglichst kostengünstig und effektiv zu lösen. Ökonomen finden mit dieser undogmatischen Herangehensweise unkonventionelle Lösungswege. Zum Beispiel, dass man bedrohte Tierarten retten kann, in dem man für ihr Horn und ihr Fell einen legalen Mark schafft, wie ich es in meinem Buch beschreibe. Dieser Denkansatz, der der Ökonomik zugrunde liegt, wird oft missverstanden. Die Leserin erzählte mir, dass sie bisher immer dachte, Ökonomen seien emotionslose Rationierungsroboter, die den ganzen Tag lang nur Gewinne steigern wollen. Doch ökonomische Optimierung und das Denken in Anreizstrukturen lassen sich eben auch einsetzen, um bedrohte Tierarten zu retten oder Verbrechen zu bekämpfen.

Ökonomen retten die Welt

Heute ist mein Buch „Ökonomen retten die Welt“ im Finanzbuchverlag erschienen. Ich erzähle darin von Ökonomen, die Menschenleben retten, Verbrecher jagen, den Klimawandel bremsen und Wahlfälscher überführen. Meine These: Ökonomen sind Superhelden. Denn ihre Modelle, Denkmethoden und Datenbanken sind mächtige Waffen im Kampf gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung und sie finden ungewöhnliche Lösungen für große Probleme.

Ich möchte damit zeigen, dass die Ökonomik eine sehr wertvolle Wissenschaft ist und der schlechte Ruf, den Ökonomen im Moment haben, großen Teilen der Disziplin nicht gerecht wird. Ökonomen gelten als Pseudo-Wissenschaftler, die sich in realitätsfremde Modelle eingraben und mit ihren Prognosen ständig daneben liegen. Leider ist an einigen dieser Vorwürfen durchaus etwas dran. Die Finanzkrise von 2008 war für viele Ökonomen tatsächlich ziemlich peinlich, weil sie die Katastrophe zum einen nicht kommen sahen und zum anderen sogar dazu beigetragen haben, dass sie passieren konnte. Und auch nach der Krise haben Ökonomen nicht viel unternommen, um ihren Ruf aufzupolieren. Sie fielen vor allem durch lautstarke Streitereien und seltsame Aufrufe für oder gegen irgendeine Politik auf. Karl-Heinz Thielmann hat dazu vor zwei Tagen auf dem lesenswerten Wirtschaftsblog Blick Log eine interessante Analyse geschrieben. Die Kritik an den Wirtschaftswissenschaften geht inzwischen so weit, dass die Frage gestellt wird, ob die Ökonomik überhaupt eine Wissenschaft ist. Eine gute Antwort hat darauf gerade der frisch gebackene Nobelpreisträger Robert Shiller gegeben.

Ich finde, dass die Ökonomik eine der wichtigsten Wissenschaften überhaupt ist und die heftige Kritik, die momentan an ihr geübt wird, viele Felder dieser bunten Disziplin übersieht. Die meisten Wirtschaftswissenschaftler haben mit den Fehlern vor der Krise und den öffentlichen Schlammschlachten nichts zu tun. Die Ökonomik besteht nicht nur aus Paul Krugman und Hans-Werner Sinn. Im Schatten dieser medial omnipräsenten Ökonomen arbeiten zahlreiche herausragende Wissenschaftler daran, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sie helfen den Armen in Indien und Afrika, sie organisieren für todkranke Menschen ein Spenderorgan und sie helfen der Polizei im Kampf gegen mächtige Drogenkartelle. Um diese Geschichten geht es in meinem Buch, das ich hier auf dem Blog jede Woche ein bisschen weiterschreiben möchte. Ich werde in loser Reihenfolge spannende Forschungsergebnisse vorstellen, die zeigen, warum Ökonomen wahre Superhelden sind. Außerdem möchte ich die These aus meinem Buch aufgreifen, dass sich die Ökonomik gerade verwandelt. Sie fängt an, alte Grabenkämpfe zu überwinden und konzentriert sich darauf, Ergebnisse hervorzubringen, die das Leben der Menschen verbessern. Ich freue mich darauf, diese These auf dem Blog mit Lesern zu diskutieren. Gerne veröffentliche ich auch Gastbeiträge von Forschern, Studenten und allen, die sich für Ökonomik interessieren.

Wer mehr über mich und meine Arbeit erfahren will, findet in der Rubrik „Der Autor“ genaueres. Meine Texte in der ZEIT, dem Handelsblatt, auf ZEIT Online oder SPIEGEL Online verlinke ich auch immer auf meinem Twitter-Account @mabuhse.

Ich freue mich auch über Rückmeldungen zum Buch, sei es Lob oder Kritik. Per Mail bin ich unter autor@superheroeconomics.com zu erreichen.