Die ökonomische Problemlösung

Inzwischen habe ich bereits viele Rückmeldungen zu meinem Buch erhalten und auch der Blog findet immer mehr Leser. Das freut mich sehr. Vor allem freut es mich, dass unter den Lesern bisher viele sind, die sich vorher noch nie mit Wirtschaftswissenschaft beschäftigt haben. In der vergangenen Woche hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Leserin über den Problemlösungsansatz der Ökonomik. Ich halte es für eine große Stärke der Wirtschaftswissenschaft, dass sie versucht, Probleme möglichst kostengünstig und effektiv zu lösen. Ökonomen finden mit dieser undogmatischen Herangehensweise unkonventionelle Lösungswege. Zum Beispiel, dass man bedrohte Tierarten retten kann, in dem man für ihr Horn und ihr Fell einen legalen Mark schafft, wie ich es in meinem Buch beschreibe. Dieser Denkansatz, der der Ökonomik zugrunde liegt, wird oft missverstanden. Die Leserin erzählte mir, dass sie bisher immer dachte, Ökonomen seien emotionslose Rationierungsroboter, die den ganzen Tag lang nur Gewinne steigern wollen. Doch ökonomische Optimierung und das Denken in Anreizstrukturen lassen sich eben auch einsetzen, um bedrohte Tierarten zu retten oder Verbrechen zu bekämpfen.

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